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general/rhein-neckar-kreis

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Waibstadt

Waibstadt

FieldValue
typeStadt
image_coaCOA Waibstadt.svg
image_photoFile:Waibstadt - Altstadt - Stadtpfarrkirche - Ansicht von Osten (1).jpg
image_captionWaibstadt at sunset
coordinates
image_planWaibstadt in HD.svg
stateBaden-Württemberg
regionKarlsruhe
districtRhein-Neckar-Kreis
elevation172
area25.57
postal_code74915
area_code07263
licenceHD
Gemeindeschlüssel08 2 26 091
divisions3: Waibstadt (Main Town), Daisbach, Bernau
websitewww.waibstadt.de
mayorJoachim Locher
leader_term2017–25

Waibstadt (; ) is a town in the district of Rhein-Neckar-Kreis, in Baden-Württemberg, Germany.

It belongs to the municipal administration union "Waibstadt", which consists of Epfenbach, Helmstadt-Bargen, Neckarbischofsheim, Neidenstein, Reichartshausen and Waibstadt itself. Furthermore, it is part of the touristic region Brunnenregion.

Geography

Geographic location

Waibstadt is located in the valley of the Schwarzbach in the northern Kraichgau, about 25 km southeast of Heidelberg and about 6 km north of Sinsheim.

Neighbour municipalities

The town is surrounded in the northwest by Neidenstein, in the north by Epfenbach, in the northeast by Helmstadt-Bargen, in the east by Neckarbischofsheim, in the south by Sinsheim and in the west by Zuzenhausen and Eschelbronn.

Parts of town

Besides the main town Waibstadt, the two villages Daisbach and Bernau are part of Waibstadt.

History

The first documented mentioning date at 795 AD, but there are indications, that at the same place there was a Roman settlement.

In der fränkischen Zeit wurde Waibstadt befestigt und hat die Rechte einer Freien Reichsstadt verliehen bekommen. Diese Privilegien wurden im Jahre 1347 vom Kaiser Ludwig IV. bestätigt. Die meiste Zeit seiner Geschichte war Waibstadt verpfändet, zunächst bis 1339 an das Hochstift Speyer, dann lange Zeit an die Kurpfalz. Ab dem 17. Jahrhundert lag das Pfand wieder bei Speyer. Obwohl Waibstadt sich wiederholt bemühte wieder reichsunmittelbar zu werden, gelang dies nicht.

Zum Teil im 17. Jahrhundert und endgültig im 19. Jahrhundert wurden die Stadtbefestigungen abgetragen. 1803 gelangte Waibstadt zu Baden. 1971 wurde Daisbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 2.563
  • 1910: 2.554
  • 1939: 2.402
  • 1950: 4.002
  • 1961: 3.899
  • 1970: 4.696
  • 1980: 4.840
  • 1990: 5.268
  • 2001: 5.730
  • 2006: 5.706

Politik

Rathaus in Waibstadt

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern. Bei der Wahl 2004 gewann die CDU 10 Mandate.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Gold ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler. Das Wappen geht auf ein Siegel aus dem Jahr 1337 zurück. Es zeigt den für Reichsstädte üblichen Reichsadler. Die Flagge ist Schwarz-Gelb und wurde 1962 vom Innenministerium verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

thumb|„Brunnenweible“, das Wahrzeichen des Ortes thumb|Katholische Pfarrkirche Unserer lieben Frau thumb|Marienkapelle

  • Das Wahrzeichen des Ortes ist das „Brunnenweible“, eine nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruierte Brunnenfigur, die der Legende nach ein deutscher Kaiser im 12. Jahrhundert als Dank für ein geglücktes Versteck in Waibstadt gestiftet haben soll.
  • Die neogotische katholische Pfarrkirche Unserer lieben Frau aus dem Jahre 1868, deren Turm weit über den Altort ragt, gilt als das höchste Kirchengebäude im Kraichgau. Der 65 m hohe Turm ist aus für den vorderen Odenwald regionaltypischem rotem Sandstein. Im Inneren der Kirche befindet sich eine schmuckvolle historische Kanzel. Auch die Marienkapelle ist komplett aus rotem Sandstein erbaut. Auf der Anhöhe hinter der Kapelle befindet sich noch die Evangelische Kirche von 1910.
  • In der Ortsmitte befinden sich zahlreiche Fachwerkhäuser und historische Wirtschaftshöfe. Neben bäuerlichen Anwesen darunter auch Geschäftshäuser längs der Ortsstraße, wie die historische Brauerei und Gaststätte „Adler“ bei der Pfarrkirche und die trutzige ehemalige Conditorei von 1908.
  • Der Bahnhof ist ein neoklassizistisches Gebäude.
  • Im Ort sind mehrere historische Kruzifixe und Marienstatuen erhalten. Kreuze datieren u.a. von 1736 und 1829, außerdem ist eine knapp lebensgroße Maria Immaculata sowie ein historischer Marienaltar vorhanden.
  • Der Judenfriedhof stammt aus dem 16. Jahrhundert, das daneben befindliche Mausoleum von Hermann Weil aus den 1920er Jahren.
  • Im Ortsteil Daisbach befindet sich die Ruine des Daisbacher Schlosses, das 1366 erstmals als Besitz der Herren von Venningen erwähnt, 1627 durch einen Brand zerstört und 1730 teilweise wieder aufgebaut wurde. Seit 1991 wird die Ruine von der Bürgerschaft restauriert.

Bild:Waibst-evkapelle-web.jpg|Ev.Kirche Bild:Waibstadt-kathkirche-web.jpg|Innenansicht der kath. Pfarrkirche Bild:Waibstadt-kathkirchekanzelw.jpg|Kanzel der kath. Pfarrkirche Bild:Waibst-marienaltar-web.jpg|Marienaltar Bild:Waibst-schloss-web.jpg|Altes Herrenhaus Bild:Waibstadt-bahnhof-web.jpg|Bahnhof Bild:Waibstadt-adler-web.jpg|Gasthaus Adler Bild:Waibstadt-conditorei-web.jpg|Conditorei

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Waibstadt liegt direkt an der Bundesstraße 292. Über diese erreicht man in 7 km Entfernung die Bundesautobahn 6, Anschlussstelle Sinsheim.

Öffentlicher Nahverkehr

Waibstadt liegt an der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim – Aglasterhausen), die gemeinsam mit der Elsenztalbahn bis 2009 elektrifiziert und in das Netz der S-Bahn RheinNeckar aufgenommen wird. Dadurch entstehen umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim. Außerdem ist die Stadt durch Buslinien mit Sinsheim verbunden.

Behörden und Einrichtungen

Waibstadt ist Sitz des Dekanats Kraichgau des Erzbistums Freiburg.

References

References

  1. [https://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/ Aktuelle Wahlergebnisse], Staatsanzeiger, accessed 14 September 2021.
Info: Wikipedia Source

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